Warum es nicht gut ist, nur auf Social Media präsent zu sein

Social Media schlecht, Internet gut? Warum es nicht gut ist, nur auf Social Media präsent zu sein

Warum es für Ihr Unternehmen nicht gut ist, nur auf Social Media präsent zu sein

Immer wieder mal sehe ich, dass es noch immer regionale Unternehmen gibt, die nur auf einer Social-Media-Plattform wie Facebook, Instagram und Co. vertreten sind. Ich hatte sogar auch mal mit einem Unternehmer ein Gespräch zu diesem Thema und er sagte mir, dass er lieber auf Facebook ist, weil man dort oft mehr Feedback (in Form von Likes oder mal einen Kommentar) bekommt.
Und ja, ich kann total nachvollziehen, dass es natürlich immer viel mehr Spaß macht, wenn man auch eine aktive Rückmeldung oder ein Feedback bekommt, wenn man etwas postet.
Aus meinen Zeiten als Content Creator kenne ich es nur zu gut, wie es ist, wenn sein Hobby etwas mit der Außenwelt teilen möchte und sich dafür auch viel Mühe gibt, aber die Reaktionen dann trotzdem ausbleiben. Das ist manchmal schon schade, aber oft auch verständlich.
Zudem: Ein Social-Media-Profil bzw. eine Seite ist schnell eingerichtet und kostenlos. Und man kann einfach und direkte mit potenziellen Interessierten und Kunden interagieren.

Und stellen Sie auch mal vor: „Sie betreiben ein gemütliches Restaurant in Senden, Lüdinghausen, Münster oder Umgebung und besitzen eine Facebook-Seite, die auch schon 500 Fans hat. Sie präsentieren dort Ihre Speisekarte und ab und zu posten Sie auch mal ein Foto vom Tagesgericht oder dem Team. Auf die Fotos bekommen Sie Likes und hin und wieder kommentiert auch mal jemand einen Bild oder Post oder schreibt Ihnen eine Nachricht.“
Läuft doch, oder?
Könnte man meinen…
Lassen Sie mich Ihnen aber mal erzählen, warum das vielleicht ein verschenkter Trugschluss ist.

🎰 Eingeschränkte Reichweite

Nehmen wir mal an, ein Restaurant in meiner Nähe, also Senden, Lüdinghausen, Münster oder Umgebung, hat 1000 Facebook-Fans und das Restaurant schreibt jetzt ein Post mit einem Bild.
Was glaube Sie? Wie viele Menschen werden diesen Posts sehen? Schließlich hat die Facebook-Seite ja 1000 Follower / Fans.
Da die tatsächliche Reichweite von verschiedenen Faktoren (z.b. Interaktionsrate und Engagement) abhängt, ist die durchschnittliche organische Reichweite eines Facebook-Posts ziemlich gering. Und zwar, oft nur zwischen 1 und 10%. Nehmen wir jetzt einmal mal die Mitte, also 5%, würden etwa 50 Personen diesen Post sehen. Und auch, wenn die Zahlen mehr Aufrufe zeigen (Gerade bei höheren Aufrufzahlen sind es ja oft nicht alles nur organischen Zahlen), bekommen diesen Post ja manchmal auch Menschen zu sehen, wie man eigentlich gar nicht so wirklich erreichen möchte. Zum Beispiel, wenn sie gar nicht die Zielgruppe entspricht oder sie zu weit weg wohnen.
Und die Tendenz?
Tendenziell erlebe ich immer wieder, dass die Reichweite schwankt, aber grundlegend kann ich mir gut vorstellen, dass sie eher sinkt. Denn manche Plattform möchte ja vielleicht auch, dass wenn man schon mehr Reichweite möchte, dass man dann auch deren Angebote (wie z.B. bezahlte Werbung, Interaktionsraten-Erhöhung, etc.) nutzt.

🚫 Eingeschränkter Zugang

Noch problematischer finde ich aber: Nicht jeder nutzt mittlerweile noch Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter (X), TikTok & Co.. Zumindest kann man nicht mehr davon ausgehen, dass die Mehrheit auf allen Plattformen vertreten ist. Ich kenne gar nicht so wenig Menschen, die mittlerweile einfach grundlegend keine Lust mehr auf Social Media haben. Und meistens sind es eben ganz normale Bürger, also genau die, die man als Content Creator, Band, Verein, Bar, Lokal oder Unternehmen ja eigentlich liebend gerne erreichen möchte. Durch die Algorithmen bekommen die Nutzer manchmal nicht mehr das angezeigt, was sie eigentlich lieber wollen und durch manch eine Gruppe, hatte vielleicht auch schon der ein oder andere Nutzer eine unliebsame Erfahrung durch z.b. eine hitzige Diskussion. Aber auch die Werbung, die Falschinformationen und immer dieses Gefühl aufpassen zu müssen, dass man ja nicht zu viel glaubt oder klickt. Davon haben einige anscheinend genug. Und es gibt mittlerweile einfach so viele Gründe, warum manche Leute keine Lust mehr auf soziale Netzwerke haben. Bei manchen ist es vielleicht auch irgendwann das Alter.

Früher konnte man eigentlich immer gut beobachten, dass erst die Jugend eine Plattform für sich entdeckt hat. Dann fingen die Erwachsenden an (vielleicht auch, weil die Jugend es den Älteren gezeigt hat) sich damit zu beschäftigen und daran gefallen zu finden. Und später wurde die Plattform älter und älter, sodass die Jugend dann abgehauen ist, um sich wieder eine andere bzw. neue Plattform zu suchen. Mit weniger Erwachsenen. Aber oft ist es dann einfach wieder nur ein Kreislauf, sodass die nächste Plattform mit der Zeit auch wieder nur älter und älter wird. Im Prinzip, ein ganz normaler Prozess.
Allerdings bleiben in der Regel auch immer gewisse Altersspannen oder sagen wir vielleicht Generationen, auf manchen Plattformen zurück. Und das könnte womöglich das nächste Problem sein.

👫 Falsche Zielgruppe

Wenn Sie mit Ihrem Hobby, Projekt oder Unternehmen nur auf einem sozialen Netzwerk präsent sind, dann müssen Sie sich schon sehr sicher sein, dass Ihre komplette Zielgruppe auch nur auf dieser einen Plattform vertreten ist. Allerdings wird das wahrscheinlich eher nicht der Fall sein. Aber wenn Sie wissen, dass es woanders Menschen gäbe, die Sie erreichen wollen würden, dann müssen Sie auch wahrnehmen, dass Sie, mit der Entscheidung, nur auf einer Plattform zu sein, aktiv verhindern, dass andere Sie finden können. Das ist ein Punkt, den anscheinend viele komplett ausblenden.

Kleine Gefahren

Und natürlich könnte ich jetzt auch so etwas schreiben, wie:
„Jetzt stellen Sie sich mal vor, was wäre, wenn Sie mit Ihrem Unternehmen auf Facebook sind und Facebook ändert von heute auf morgen die Regeln, sodass die Plattform total unattraktiv wird. Sie haben sich evtl. über Jahre ihre Seite aufgebaut und von heute auf morgen ist alles wertlos und Sie müssen sich einen neuen Ort aufbauen.
Oder Sie sind auf Instagram und Instagram sperrt einfach Ihr Unternehmensaccount, weil eine Angabe falsch war. Oder ein soziales Netzwerk, auf dem Sie sich niedergelassen haben, entschließt sich von heute auf morgen nicht mehr in Deutschland präsent zu sein.“

Diese Theorien sind natürlich nur Theorien und die Wahrscheinlichkeiten sind wahrscheinlich auch nicht ganz sooo hoch. Aber in Zeiten von Trump & manch politischen Lage, könnte manch ein Pokern vielleicht doch mal dazu führen, dass irgendwelche Strafen oder neue Gesetze dazu führen, dass eine Plattform plötzlich nicht mehr da ist oder sich anders einschränkt. Ich mein, wer noch StudiVZ kennt, weiß auch, dass immer etwas überraschend passieren kann.
Jedenfalls hätten alle Szenarien ein ähnliches Ende.
Ihre gesamte Online-Präsenz wäre voraussichtlich von heute auf morgen weg!
Genauso wie alle geposteten Inhalte, Texte, Fotos, Videos, Kommentare, Feedback, Rezensionen, usw. weg wären.
Einfach so.
Und Sie müssten dann woanders wieder ganz neu und von vorne anfangen.

Die ideale Lösung: Website und Social Media

Verstehen Sie mich jetzt aber bitte auch nicht falsch: Social Media ist durchaus gut und auch wichtig!
Aber vielleicht nicht als Hauptseite.
Social Media ist mehr als Ergänzung bzw. als Möglichkeit, Ihre Inhalte, die Sie an einem zentralen Ort geschaffen haben, auf genau diesen sozialen Netzwerken zu zeigen, zu teilen und auch, um dort interagieren zu können.

Eine eigene Website ist „DAS“ zentrale und digitale Zuhause

– (Meistens) Immer erreichbar
– Für ALLE erreichbar
– Volle Kontrolle über Ihre Inhalte
– Bessere und größere Auffindbarkeit im Internet (z.B. in Suchmaschinen)
– Professionellerer Auftritt auf Ihr Design abgestimmt
– Mehr Möglichkeiten Funktionen anzubieten, die kein soziales Netzwerk bieten kann
– Zentrale Anlaufstelle für alle Informationen
– Alles auf einer Seite

Eine professionelle Website ist die zentrale Basis und Social Media bietet dafür einzigartige und zusätzliche Features zur weiteren Kundenbindung.
So erreichen Sie alle Zielgruppen und sind nicht von einer einzigen Plattform abhängig.

Zeit zu handeln?

Falls Sie zu den Unternehmen gehören, die aktuell nur auf Social Media setzen: Überdenken Sie Ihre Strategie. Eine eigene Website ist kein Luxus oder überflüssig, weil Sie da wenig oder kein Feedback oder Interaktionen bekommen, sondern eine Notwendigkeit.
Sie brauchen einen zentralen Ort im Internet, der immer zugänglich ist.
Für alle.
Und genau das, ist Ihre Website!

Und wenn Sie nach diesem Beitrag jetzt die Vorteile einer Webseite wahrnehmen und Lust auf eine eigene, zentrale Website haben, dann unterstütze ich Sie gerne dabei.
Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

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